Kombination aus Lebensmittelhandel und bezahlbarem Wohnraum

Beschlussantrag:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat zu prüfen, ob bei zukünftigen Neubauten von bereits ansässigen Lebensmittelmärkten eine Kombination aus Lebensmittelhandel und bezahlbarem Wohnraum (Hybridmodell) realisiert werden kann.

Die  Verwaltung wird gebeten, den Bedarf bei den Lebensmittelhändlern zu erfragen.Sie soll ermitteln, wann und ob es die Möglichkeit gäbe, geförderten Wohnraum, in Form des Hybridmodelles umzusetzen. Mit der Bitte um Mitteilung, ob es ein gemeinsames Projekt geben kann.

Begründung:

In Groß-Umstadt ist in den vergangenen Jahren oft hochpreisiger Wohnraum entstanden.

Das führte dazu, dass für Menschen mit geringeren monetären Möglichkeiten, es immer schwieriger wurde bezahlbaren Wohnraum zu finden bzw. zu schaffen. 

Der von Bündnis/Die Grünen eingereichte Prüfantrag bietet die Möglichkeit diese Situation nachhaltig zu verbessern. Zumal mietpreisgebundener Wohnraum in nicht unerheblichem Maß in unserer Stadt weggefallen ist. 

Lebensmittelmärkte bieten auf Grund ihrer – in der Regel eingeschossigen Bauweise – die Möglichkeit der Kombination mit bezahlbarem Wohnraum.

Die Verbindung von Lebensmittelhandel und Wohnen bietet die Möglichkeit der bequemen, ortsnahen Versorgung.

Dieses Hybridmodell hilft, eine weitere Versiegelung von Flächen zu vermeiden und verbindet auf sinnvolle Weise Wohnen, Nahversorgung und Klimaschutz.

Wir verweisen auf die Veröffentlichung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen  „ Nahversorgung im Quartier – Potenziale für Wohnraum nutzen“ vom Februar 2020.

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