Risikoanalyse durch Starkregen für Groß-Umstadt

Beschlussvorschlag

Der Magistrat wird beauftragt, anlässlich des Klimawandels und der jüngsten Starkregenereignisse den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in Groß-Umstadt neu zu bewerten.
Das Risiko durch Starkregen für Groß-Umstadt und seine Ortsteile ist unverzüglich zu ermitteln.
Eine Risikoanalyse ist durch folgende Maßnahmen möglich:
a) Erstellung von Fließpfadkarten für die Gemarkung Groß-Umstadt vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
(https://www.hlnug.de/themen/klimawandel -und-anpassung/projekte/klimprax-projekte/klimprax- starkregen/fliesspfadkarten).
Kosten: 10 Euro/km2
b) Erstellung einer Ingenieur-hydrologischen Starkregen-Risikoanalyse
Hier besteht als Klimakommune für Groß-Umstadt die Möglichkeit der Förderung zu 100 % über die Klima-Richtlinie.
Über das Ergebnis der Risikoanalyse ist der Stadtverordnetenversammlung zeitnah zu berichten. Geeignete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sind ohne Verzögerung umzusetzen. Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen-Schäden werden für Klimakommunen mit den gleichen Fördersätzen unterstützt.

Begründung

In Folge des Klimawandels treten Wetterextreme immer häufiger auf. Hierzu gehören auch Starkregenereignisse bei denen in kurzer Zeit große Wassermengen anfallen. Die kürzlich aufgetretenen Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben große Verunsicherung in der gesamten Bevölkerung hervorgerufen, denn diese Ereignisse können jederzeit überall auftreten.
(siehe Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)
Groß-Umstadt ist von Bergen und Hügeln umgeben, von denen das Wasser in Richtung Stadt und Ortsteile fließen kann. Aus diesen Gründen muss die Stadt Groß-Umstadt zum Schutz der Bevölkerung eine Analyse der Gefahrensituation durch von Starkregenereignissen durchführen. Sollte sich herausstellen, dass an Stellen in Groß-Umstadt Gefahren auftreten, müssen weitere Schritte eingeleitet werden. Diese können zum Beispiel sein:
Eine detaillierte Analyse der Situation über z.B. Starkregen-Gefahrenkarten

  • Renaturierung von Gewässern
  • Entsiegelung von Flächen
  • Einrichtung von Retentionsflächen

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