Kundgebung zum 5. Jahrestag von Fukushima und zum 30. Jahrestag von Tschernobyl

Samstag, 30. April , 9 – 12 Uhr auf dem Marktplatz in Groß-Umstadt.

Groß-Umstadt. Gleich 2 traurige Jahrestage stehen 2016 an. Aus diesem Anlass weist der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erneut auf die Gefahren der Atomenergie sowie auf das Ausmaß und die andauernden Folgen der beiden Super-GAU´s von Tschernobyl und Fukushima hin. Beide Katastrophen sind noch lange nicht Vergangenheit. Sie können sich jederzeit und überall wiederholen.

Mit der Kundgebung am Samstag den 30. April haben alle Atomkraftgegner die Gelegenheit auf dem Groß-Umstädter Marktplatz die Erinnerungen wach zu rufen und bewusst zu machen, dass mit dem Beschluss des Atomausstiegs noch lange nichts erreicht ist. Bürgermeister Ruppert wird die Aktion mit einer Rede unterstützen.

Wir setzen uns für eine Zukunft ohne Atomkraft ein. Der Atomausstieg muss konsequent zu Ende geführt werden. Alternativen gibt es genug. Auch hier in Groß-Umstadt haben wir Einflussmöglichkeiten, indem z.B. regenerative Energien oder die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden gefördert werden.

Wir treten für einen weltweiten Ausstieg aus der gefährlichen Atomenergienutzung ein! Vor allem auch die zahlreichen in der EU noch laufenden Uralt Meiler gehören stillgelegt. Die grenznahen belgischen und französischen Meiler stellen auch für uns eine akute Gefahr da. Vor allem müssen aber auch die in Deutschland noch laufenden 8 Atommeiler endlich abgeschaltet werden, denn so wird tagtäglich zusätzlicher radioaktiver Müll produziert, obwohl man nicht weiß, wohin damit.

Wir meinen, dass zu einem Atomausstieg auch die Stilllegung der Atomfabriken in Gronau und Lingen gehört. Und wir fordern die Beendigung des Uran Abbaus und die Ächtung von allen Atomwaffen!

Immer noch werden Steuermittel in die Erforschung atomarer Technologien versenkt. Der geplante Neubau von Atomkraftwerken in Europa oder die Risiken der grenznahen Uralt-AKW sind für die Bundesregierung offenbar kein Thema. Die großen Energiekonzerne versuchen, sich mit Klagen oder der Aufspaltung ihrer Unternehmen vor der finanziellen Verantwortung für die Folgen der Atomstromproduktion zu drücken.

Ein glaubwürdiger Abschied von der Atomkraft sieht anders aus. Er muss konsequent umgesetzt werden, und er muss europäisch und global zum Gelingen einer Energiewende beitragen!

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
Ortsverband Groß-Umstadt

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