Antrag: Ausweis von Neubauflächen in den Stadtteilen Heubach, Semd und Wiebelsbach

Antrag (gemeinsam mit SPD, CDU und BVG):
Nach Prüfung und Bewertung der von der Verwaltung vorgelegten Prüfmatrix (vom 22.06.11 – Vorlage erneuert am 13.01.2016, Vorlage erneut am 06.07.2016) wird der Magistrat aufgefordert, für die geplanten baufähigen Flächen in den Stadtteilen Semd (Am Buschweg – 1,68 ha) und Heubach (Neben dem Friedhof – 0,72 ha) umgehend Bebauungspläne aufzustellen, so dass ein erster Bedarf an Neubauflächen gedeckt werden kann. Als weitere Neubaufläche wird eine erste Teilbebauung (Nordteil – Richtung Halle) der im Stadtteil Wiebelsbach liegenden Fläche (Im Strutfeld – insgesamt 2,3 ha) angestrebt. Der Magistrat sollte Vorplanungen aufnehmen, jedoch sind vor Umsetzung des Aufstellungsbeschlusses dem Bauausschuss Antworten zu den erkennbar offenen fachliche Fragen hinsichtlich der Wasserabflusssituation und der Hangsicherung zu geben.
Die derzeit für den Stadtteil Kleestadt angelaufenen Arbeiten für eine Neubaufläche sind zügig fortzuführen. Der Planentwurf sollte alsbald den städtischen Gremien zur Beratung vorgelegt werden.
Sollte es bei der geplanten Entwicklung der Neubauflächen z.B. beim Grunderwerb Probleme geben können die weiteren Planungsarbeiten bis zu deren Klärung eingestellt werden. Andere geplante Neubauflächen könnten dann vorgezogen werden.
Um sozialen Wohnungsbau räumlich verteilt zu realisieren, werden in den Stadtteilen hierfür Bauflächen, dem jeweiligen Stadtteil und Baugebiet angemessen, vorgesehen.

Begründung:
Vorteile der Neubauflächen Semd, Heubach, Wiebelsbach:

  1. Die jeweilige Verkehrsanbindung an den ÖPNV und das Straßennetz sind günstig.
  2. Das innerörtliche Verkehrsaufkommen wiederum wird kaum erhöht.
  3. Schule und KIGA sind in erreichbarer Nähe vorhanden.
  4. In den Gebieten Semd und Heubach ist auch aufgrund der örtlichen Lage eine schnelle Umsetzung von Bauvorhaben möglich.
  5. In Wiebelsbach könnte nach Prüfung der Wasserabflusssituation ebenfalls relativ schnell mit der Umsetzung begonnen werden.


Zu den weiteren vorgesehenen Neubauflächen der Prioritätenliste:
Die für den Stadtteil Klein-Umstadt vorgesehene Fläche „An der Landesstraße“ (ca. 4,18 ha) ist relativ groß und sollte grundsätzlich auch über die benachbarte Landesstraße über eine sep. Zufahrtstraße angebunden werden. Hier sollte eine Abstimmung über die Möglichkeiten mit den zuständigen Behörden erfolgen. Gibt es hier keine Lösungsmöglichkeiten wäre zumindest die Erschließung einer oberen Teilfläche über die Anbindung an eine Ortsstraße ins Auge zu fassen. Eine geringe innerörtliche verkehrsbedingte Mehrbelastung wäre dann hinnehmbar.
Über die geplanten weiteren Flächen in den Stadtteilen Dorndiel, Raibach und Richen sollte erst dann beraten und entschieden werden, wenn offene Fragen abgeklärt werden konnten und eine sichere Bedarfsprognose möglich ist.

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