Welchen Beitrag kann die Kernfusion zum Erreichen unserer Klimaziele leisten?
Wo stehen wir bei Wind & Sonne ?
wie muss es weitergehen?
Was können wir lokal tun?
und nicht zuletzt wie können Bürgerinnen und Bürger davon profitieren und die Kommune an den Erträgen teilhaben. Das wollten wir diskutieren und haben zu einer Podiumsdiskussion in den Clubraum der Stadthalle eingeladen. Mit dabei waren Ayse Asar, unsere Sprecherin für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Bundestag und Wolfgang Schlander unser Experten für regenerative Energien. Wir konnten uns über reges Interesse, vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und eine rege Teilnahme an der Diskussion freuen.
Was kam heraus?
In der Diskussion wurde schnell klar, dass die vielen Versprechen über den baldigen Einsatz der Kernfusion völlig unrealistisch sind. Zuletzt hatte sogar Friedrich Merz die Windkraft als Übergangstechnologie, da in 10 – 20 Jahren Kernfusionskraftwerke genug Strom liefern würden. Das ist nicht realistisch, denn wir können frühestens in den 2050 Jahren mit den ersten Kraftwerken rechnen.
Friedrich Merz sollte es besser wissen!
Und bis dahin?
Windkraft , Photovoltaik und ganz entscheidend die Batterietechnologie sind Zukunftstechnologien! Weltweit liefern sie schon jetzt den günstigsten Strom und machen uns unabhängig von Öl- und Gas Importen. Wenn wir hier nicht aufholen, verschlafen wir die Zukunft. Hier sollten wir investieren!
Was wir leider beobachten müssen, ist der Versuch der Regierung die Energiewende auszubremsen, zuletzt mit dem Netzpacket das Frau Reiche vorstellte, damit versucht sie die Grundlagen des Erfolgs der Regenerativen Energien der letzten Jahre zu zerstören. Mehr dazu findet Ihr im Aufruf von Felix Banaszak Rettet die Erneuerbaren Energien.
Lokale Wertschöpfung statt intransparenter Konzerne.
Die Regenerative Energien ermöglicht es uns, die Wertschöpfung in der Region zu halten. Bürgerinnen und Bürger können sich an Wind- und Solarparks beteiligen, es werden lokale Betriebe beauftragt, Steuereinnahmen verbleiben in der Region und Kommunen werden an den Erträgen werden. Dies führte Wolfgang Schlander am Beispiel der Windparks Binselberg GmbH sehr anschaulich aus.